Donnerstag, 15. November 2018

Filme stellen Kunstwerke in Friedrichshafen vor

Im Rahmen der BodenseeKunstwege gibt es ab sofort vier neue Kurzfilme auf YouTube zu sehen. „Ausgewählt wurden Kunstwerke mit einem besonderen Ortsbezug. Die Kunstwerke sind Beispiele für vorzeigbare und aussagekräftige Kunst, für Jedermann ohne Einschränkungen erreichbar“, so der Kurator des Filmprojektes Gunar Seitz.
korkenzieherartiges Kunstwerk vor Hafen mit Segelbooten
Das am Fischbacher Hafen installierte Werk „Spirale und Haus“ von Werner Pokorny verbindet Wasser und Siedlung. Foto: Medienagentur Blum

Luftaufnahmen der Werke und der Umgebung zeigen, wie sich Kunst mit der Landschaft verbinden kann. Dr. Stefan Feucht, Leiter des Kreiskulturamtes, war es wichtig, dass Werke von bekannten Künstlern ausgesucht wurden, die eine Verbindung zum Landkreis haben. „Wir haben uns zum einen für das Denkmal zum Flugzeugunglück vom 1. Juli 2002 bei Überlingen entschieden, denn die Künstlerin Andrea Zaumseil ist in Überlingen geboren. Zum anderen fiel die Entscheidung auf den komplett bemalten Wasserturm des mittlerweile verstorbenen Künstlers Diether F. Domes in Eriskirch.“ Damit sind für Feucht sowohl der Westen, wie auch der Osten des Landkreises gut abgebildet.

Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand freut sich, dass auch die beiden Stahlarbeiten aus Fischbach und Kluftern ausgesucht wurden. Nämlich die Arbeit „Spirale und Haus“ vor der Fischbacher Hafenausfahrt vom Ettlinger Künstler Werner Pokorny und die Großplastik des Turiner Künstlers Riccardo Cordero auf dem Platz vor der Brunnisachhalle in Kluftern. „Die beiden Großplastiken sind eine große Bereicherung für die Stadt. Die Filme geben einen ersten Eindruck. Live sind die Kunstwerke dann noch besser“, so Brand.

Träger des internationalen Kunstwegs ist der Verein BodenseeKulturraum in Zusammenarbeit mit verschiedenen deutschen Landkreisen und Schweizer Organisationen. „Diese Filme tragen dazu bei, die wichtige Kunst im öffentlichen Raum wieder in den Vordergrund zu bringen. Kunstwerke prägen unsere Kulturlandschaft und sind als „weicher Standortfaktor“ für unsere starke Wirtschaft im Bodenseeraum und für den heimischen Tourismus unerlässlich“, sagt der Vorsitzende des Trägervereins BodenseeKulturraum Manfred Sailer. Neben Dr. Stefan Feucht und Gunar Seitz hat die Überlinger Kunsthistorikerin Dr. Ulrike Niederhofer bei der Entstehung der Filme mitgewirkt.

Die von der Medienagentur Blum erstellen Videos sind hier auf YouTube zu finden oder unter dem Suchbegriff „BodenseeKunstwege“.

Weitere Informationen gibt es auch unter https://kunstweg.eu.

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