Donnerstag, 20. Januar 2022

Luftreiniger in Schulen und Kitas werden installiert

Bereits im September 2021 konnte die Stadt dank eines Förderprogramms von Bund und Land mehr als 700 mobile Luftreinigungsgeräte für die städtischen Schulen und Kitas bestellen. Im Oktober 2021 hat dann der Gemeinderat grünes Licht für die Bestellung von 600 weiteren Geräten für Kitas anderer Träger sowie Klassenzimmer der Stufen 5 und 6 gegeben. Derzeit wird fleißig installiert und angeschlossen.
Elektriker schließt Luftreinigungsgerät in der Pestalozzi-Schule an.
Ein Mitarbeiter der beauftragten Fachfirma schließt ein Luftreinigungsgerät in der Pestalozzi-Schule in Friedrichshafen an.

„Für die Schulen und Kitas sind diese Geräte eine unglaublich wichtige Anschaffung, das haben uns Eltern, aber auch das Schul- und Kita-Personal immer wieder signalisiert“, betont Oberbürgermeister Andreas Brand. „Die Luftreiniger sind ein wichtiger Beitrag dazu, dass Schulen und Kitas offen bleiben können. Die Investition dafür ist gut angelegt, denn sie ist eine Investition in verlässliche Bildung und Betreuung.“

Die Kosten für die rund 1.300 mobilen Luftreinigungsgeräte und zusätzlichen CO2-Melder für Klassenzimmer und Kita-Räume lagen bei rund 2,39 Millionen Euro, dazu kamen noch die Installationskosten vor Ort. Die Geräte-Beschaffung wird mit 50 Prozent gefördert: Das Land hatte Anfang August ein Förderprogramm für die Anschaffung von mobilen Luftfiltern und CO2-Meldern für Räume, die von Kindern unter 12 Jahren in Schulen und Kitas genutzt werden, mit einem Gesamtvolumen von 70 Millionen Euro aufgelegt. Auch der Bund hatte ein entsprechendes Förderprogramm aufgesetzt, das die Landesförderung ergänzt.

Inzwischen wurden fast alle Geräte angeliefert, die meisten sind auch schon installiert, zum Teil fehlen aber noch die elektrischen Anschlüsse. Wie bei allen Handwerkern, gibt es derzeit auch bei Elektrikern Personalengpässe, der Stadt ist es jedoch gelungen, ein Unternehmen zu finden, das auch in den Weihnachtsferien und sogar an Feiertagen die Installation übernommen hat und weiter übernimmt. In den nächsten Wochen sollen auch die letzten der rund 1.300 Geräte in Betrieb sein.