Mittwoch, 12. Februar 2020

Stadt lobt neuen Baukulturpreis aus

10.000 Euro für qualitätsvolles Bauen, um die lokale Baukultur zu stärken und das öffentliche Bewusstsein für Baukultur im Alltag zu schärfen
Außenbecken und Liegeflächen des neuen Sportbads

Wer in den letzten Jahren in Friedrichshafen gebaut, saniert oder geplant hat, kann sich bis 30. April für den neuen Baukulturpreis bewerben. Der Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, wird ab sofort alle zwei Jahre ausgeschrieben und soll sowohl die lokale Baukultur stärken als auch Stadtgrün und den Erhalt stadtbildprägender Bausubstanz fördern. Eingereicht werden können objektplanerische, städtebauliche und grünplanerische Projekte, die in den vergangenen vier Jahren fertiggestellt wurden: also von Anfang 2016 bis jetzt.

Bewerben können sich private und öffentliche Auftraggeber – mit Ausnahme der Stadtverwaltung – sowie Architekten und Entwurfsverfasser mit Einverständnis des Auftraggebers. Das Projekt kann im ganzen Stadtgebiet umgesetzt worden sein. Der Baukulturpreis würdigt sowohl die Leistung der beteiligten Planer und Planerinnen als auch den verantwortungsvollen Anteil der Auftraggeber.

Schirmherr des „Baukulturpreises Friedrichshafen 2020“ ist Oberbürgermeister Andreas Brand, Vorprüfung und Organisation übernimmt die Geschäftsstelle des Gestaltungsbeirats. Das Preisgericht besteht aus einer achtköpfigen Jury mit Vertretern aus Architektur und Verwaltung.

Die eingereichten Projekte werden in einer Broschüre vorgestellt und nach der Preisverleihung Ende September bei einer öffentlichen Ausstellung gezeigt. Auch eine Wanderausstellung in Kooperation mit der Architektenkammer Baden-Württemberg ist geplant.

Weitere Informationen, das Bewerbungsformular sowie das Musterlayout für die einzureichenden Tafeln sind online unter www.friedrichshafen.de/baukulturpreis zu finden. Bei Fragen hilft auch die Geschäftsstelle des Gestaltungsbeirats weiter, Telefon 07541 203-4035, .